Olympische Winterspiele - Team-Kombination
- 1
von Allmen, F. / Nef, T.von Allmen/Nef2:44.04m - 2
Odermatt, M. / Meillard, L.Oderma./Meilla.+0.99s - 2
Kriechmayr, V. / Feller, M.Kriechm./Feller+0.99s
15:04
Team-Kombination der Frauen steht morgen an
Nachdem die neue Team-Kombination eine überaus spannende Angelegenheit war, bei der gleich ein Dutzend von Duos aufs Podium hätte springen können, bleibt lediglich der Hinweis, dass es morgen bereits mit der Team-Kombination der Frauen weitergeht. Auch von dem Event werden wir wieder live berichten. Danke fürs Mitlesen und tschüss, bis morgen!
15:02
ÖSV weiss zu überzeugen
Neben den Schweizern wusste auch der ÖSV zu überzeugen. Mit den Positionen zwei, vier und acht hat man die Eidgenossen durchaus ärgern können. Der Dreifachsieg des Vorjahres von der Weltmeisterschaft kann somit von der Schweiz nicht wiederholt werden. Einzig Hemetsberger und Schwarz fielen mit Platz elf ein wenig ab.
14:57
DSV-Duo wird Zehnter
Für Simon Jocher und Linus Strasser reicht es am Ende nur zu Rang zehn. Vor dem Slalom lag man in Lauerstellung, doch im zweiten Durchgang fehlte die Aggressivität, sodass zwar bei Strasser kein grober Fehler zu erkennen war, allerdings agierte er im Vergleich zur direkten Konkurrenz zu zaghaft. Der Rückstand auf die Medaillenplätze betrug am Ende sieben Zehntel, sodass der Rückstand überschaubar war.
14:51
Zweites Gold für von Allmen
Die Entscheidung auf dem unteren Teil der Stelvio ist gefallen! Franjo von Allmen und Tanguy Nef holen die nächste Goldmedaille für die Schweiz! Während es das erste Edelmetall für Nef ist, kann von Allmen den Doppelschlag aus Abfahrt und Team-Kombination feiern. Dahinter sind die Teams von Österreich 1 und der Schweiz 1 übrigens zeitgleich! Dementsprechend gibt es zwei Silbermedaillen zu verteilen. Vincent Kriechmayr und Manuel Feller schieben sich von Platz sieben nach der Abfahrt auf Rang zwei vor. Marco Odermatt und Loic Meillard können immerhin eine Position gutmachen. Raphael Haaser und Michael Matt verpassen um drei Hundertstelsekunden das Podium.
14:47
Italien 1 (ITA)
Die Schweiz oder Italien: Wer holt sich das erste Team-Kombinations-Gold bei den Olympischen Spielen? Alex Vinatzer geht mit 0,42 Sekunden Vorsprung auf die Piste. Allerdings wird ein Sicherheitslauf nicht reichen. Die Situation scheint dem Italiener zu gross zu sein und er lässt sich viel Platz zu den Stangen. Bereits oben schlägt die Zeit um und so gibt es einen Rückstand. Im unteren Teil kann er zwar nochmal leicht zulegen, doch es ist zu spät! Mit 1,22 Sekunden gibt es nicht einmal eine Medaille für die Hausherren. Giovanni Franzoni nimmt seinen Teamkollegen in den Arm und beide müssen erkennen, dass es heute nur zu Position sieben gereicht hat.
14:44
Schweiz 3 (SUI)
Bevor das letzte Schweizer Duo auf die Strecke geht, steht bereits fest, dass die Eidgenossen mindestens zwei Medaillen abräumen werden. Daniel Yule hat gleich zu Beginn mehrere lange Rutschphasen und bekommt die Kanten nicht sauber in den Schnee. Immer wieder staubt es auf und die Zeit läuft ihm davon. Obwohl er sich noch streckt, verliert er über zwei Sekunden auf seinen Teamkollegen und landet nur auf Rang zwölf!
14:41
Schweiz 1 (SUI)
Wie reagiert Loic Meillard? Der amtierende Weltmeister kommt zwar ordentlich rein, doch er bekommt einfach keinen Zug auf den Ski. Es sind zwar keine klaren Fehler zu erkennen, doch es fehlt die Aggressivität. Am Ende ist es ein Rückstand von 99 Hundertsteln, womit er zeitgleich mit Österreich 1 ist!
14:39
Schweiz 2 (SUI)
Tanguy Nef geht mit einem Polster von über acht Zehnteln auf die Piste. Zu Beginn kann er den Abstand halten, bevor er im Mittelteil den Turbo zündet! Der Schweizer fliegt in Richtung Ziel und baut seinen Vorsprung nochmal aus. Am Ende ist es beinahe eine komplette Sekunde. Damit setzt er die drei verbliebenen Akteure oben am Start extrem unter Druck.
14:37
Italien 2 (ITA)
Langsam, aber sicher steht die Entscheidung bevor. Tommaso Sala zeigt eine ansprechende Leistung, ehe ihm im Mittelteil gleich zweimal der Ski wegläuft. Damit verliert er etwas an Zeit und kommt schlussendlich zeitgleich mit den Franzosen ins Ziel. Demzufolge teilt man sich den aktuell dritten Rang.
14:35
Frankreich 1 (FRA)
Clément Noël kann im oberen Teil mit Manuel Feller mithalten, doch unten heraus werden die Wege ein wenig zu weit. Die Extrameter rächen sich und so verpasst der Franzose mit 0,13 Sekunden nicht nur Platz eins, sondern fällt sogar noch hinter Österreich 3 zurück.
14:33
Österreich 1 (AUT)
Das Österreich-Quartett endet mit dem Lauf von Manuel Feller. Der legt gleich los wie die Feuerwehr. Allerdings verliert er im Verlauf ein wenig an Zeit und so rettet er gerade einmal drei Hundertstel ins Ziel. Allerdings war er mit dieser Vorstellung auch eine Hundertstelsekunde schneller als Michael Matt.
14:31
Österreich 4 (AUT)
Michael Matt folgt auf seinen beiden Mannschaftskameraden. Der 32-Jährige braucht einige Momente, ehe er den Rhythmus des Kurses vollends aufnehmen kann. Am Ende benötigt er 51,99 Sekunden für die rund 70 Stangen, womit er die Bestzeit im zweiten Durchgang herunterbringt. Selbstverständlich bedeutet dies erst einmal die Spitzenposition.
14:27
Österreich 3 (AUT)
Auf Österreich 2 folgt das ÖSV-Duo 3. Marco Schwarz hat im oberen Streckenabschnitt mehrere kleine Probleme und fällt eine halbe Sekunde zurück. Der 30-Jährige kann zwar unten nochmal zulegen, doch sein Angriff kommt zu spät. Am Ende fehlen ihm 45 Hundertstel auf seinen Teamkollegen, womit Österreich 3 auf Rang vier zurückfällt.
14:25
Österreich 2 (AUT)
Ähnlich wie Linus Strasser kann Fabio Gstrein im oberen Bereich seinen Vorsprung ausbauen. Im Mittelteil kann er den Abstand stabilisieren, ehe auch er im Schlussabschnitt noch vier Zehntel verliert. Allerdings ist sein Vorsprung gross genug gewesen, sodass er zwei Zehntel ins Ziel rettet.
14:22
Deutschland (GER)
Im Ziel wartet nun Simon Jocher auf Linus Strasser. Das DSV-Duo liegt rund eine Sekunde hinter der Bronzemedaille. Mit einem engagierten Start findet Strasser in den Lauf und lässt im Anschluss die Skier fliegen. Er baut seinen Vorsprung aus und geht volles Risiko. Im Schlusssektor wird es flacher und der 33-Jährige verliert nochmal fast eine halbe Sekunde. Am Ende liegt er acht Hundertstel hinter Hallberg!
14:20
Italien 3 (ITA)
Italien 3 ist nach dem ersten Durchgang auf Rang zwölf eingekommen. Mit rund eineinhalb Sekunden Rückstand auf Gold ist mit einer starken Vorstellung noch viel drin. Allerdings findet Tommaso Saccardi nur schwer ins Rennen und verliert gleich zu Beginn Zeit. Im Mittelteil bricht auch noch sein Stock. Dennoch legt er nochmal nach, ehe er im letzten Abschnitt rund eine halbe Sekunde verliert. Am Ende reicht es nur für den zwischenzeitlich dritten Platz.
14:17
Finnland (FIN)
Finnland geht mit Eduard Hallberg an den Start. Der Finne scheint regelrecht durch den Stangenwald zu tanzen und lässt einzig die Skier laufen. Der Oberkörper bleibt extrem ruhig, womit er die Spitzenposition übernehmen kann. Mit der zweitschnellsten Fahrt des Durchgangs setzt er die direkte Konkurrenz nun unter Druck.
14:15
Schweiz 4 (SUI)
Matthias Iten beginnt sehr verhalten. Sofort schlägt der knappe Vorsprung in einen grösseren Rückstand um. Zur Hälfte des Rennens liegt er über eine halbe Sekunde zurück. Im weiteren Verlauf steigt der Abstand weiter an und so landet er lediglich auf Position fünf.
14:12
Norwegen 1 (NOR)
Bevor Atle Lie McGrath startet, bekommt er noch von seinem Teamkollegen die Information, dass der Kurs deutlich leichter sei als erwartet. Von Beginn weg macht der Norweger viel Druck, ehe er im Steilstück ein paar Extrameter fahren muss. Danach findet er eine solide Linie und kommt mit einer halben Sekunde Vorsprung ins Ziel. Allerdings ist es nur die drittbeste Zeit des zweiten Durchgangs.
14:09
USA (USA)
Mit einem Vorsprung von 0,32 Sekunden geht River Radamus auf die Piste. Der US-Amerikaner findet den Rhythmus nicht und so lässt er sich bei jedem Hindernis ein wenig Luft. Die Extrameter führen dazu, dass der Vorsprung in Rückstand umschlägt und schlussendlich fällt er auf den zwischenzeitlich vierten von fünf Plätzen zurück.
14:06
Frankreich 3 (FRA)
Die Startintervalle sind recht zügig und so macht sich Steven Amiez auf den Weg. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen kommt er jedoch wesentlich unrunder in den Stangenwald, sodass er seinen kleinen Vorsprung direkt aufgebraucht hat. Im Mittelteil gibt es noch ein paar kleine Drifter, sodass er mit einem Rückstand von fast drei Zehnteln über die Ziellinie kommt.
14:04
Frankreich 2 (FRA)
Mit Paco Rassat wird es nun die erste Duftmarke geben. Der Franzose hat im Verlauf des Winters bereits zwei Slaloms für sich entscheiden können. Der 23-Jährige gibt alles und kann nach 52,08 Sekunden das Ziel erreichen. Damit ist er schneller als sein gegnerischer Kontrahent zuvor und hält ihn auf Abstand.
14:02
Norwegen 1 (NOR)
Im Anschluss folgt Timon Haugan. Der Norweger startet zügig und kann im ersten Abschnitt gleich sieben Zehntel rausholen. Im Anschluss drückt er weiter voll aufs Gas und pulverisiert die Bestzeit. Mit einer Zeit von 52,18 Sekunden ist er beinahe drei Sekunden schneller als der Tscheche zuvor.
14:02
Tschechien (CZE)
Den Auftakt in den zweiten Durchgang macht Marek Muller aus Tschechien. Mit einem Rückstand von über drei Sekunden ist der Abstand nach vorne zwar nicht mehr zu tilgen, doch der 21-Jährige zeigt eine konstante Leistung und benötigt für den Stangenwald aus rund 70 Hindernissen 55,02 Sekunden.
13:57
Spannung ist gegeben
Der Abstand zwischen Italien 1 und Italien 3 beträgt gerade einmal 1,46 Sekunden. Somit kämpfen mindestens zwölf Teams um Edelmetall. Dabei bleibt abzuwarten, wie sich die Strecke entwickeln wird. Üblicherweise wird der Kurs mit zunehmender Dauer schlechter, sodass die frühen Starter durchaus Chancen haben, um den Angriff nach vorne zu wagen.
13:54
Gleich geht es weiter
In wenigen Minuten beginnt der Slalom-Durchgang von Bormio! Ab 14:00 Uhr geht es für 20 Duos auf den Hang, ehe die zweite Medaillenentscheidung bei den Männern im Ski Alpin geklärt wird.
11:42
Entscheidung um 14:00 Uhr
Für den Moment war es das erstmal aus Bormio. Die Entscheidung fällt ab 14:00 Uhr im Slalom, bei dem rund ein Dutzend Teams noch in die Medaillenvergabe eingreifen können. Bis später!
11:39
Österreich in Lauerstellung
Während Italien vor gleich drei Schweizern führt, liegen vier ÖSV-Duos in Lauerstellung. Angeführt von Vincent Kriechmayr belegen die Österreicher die Plätze sieben bis zehn und haben rund eine Sekunde aufzuholen, um zumindest eine Medaille abzuräumen. Die Mannschaftsleistung ist zwar sehr geschlossen, doch am Ende fehlt, wie am vergangenen Samstag bereits, die Spitzenplatzierung. Es bleibt abzuwarten, ob die Slalom-Asse daran nochmal etwas ändern können.
11:36
DSV-Duo in Schlagdistanz
Simon Jocher hat mit einer couragierten Fahrt das DSV-Duo in eine passable Ausgangslage gebracht. Obwohl man nach dem ersten Lauf 1,33 Sekunden Rückstand auf den Führenden hat, beträgt der Abstand auf Bronze lediglich 1,05 Sekunden. Mit einem Husarenritt von Linus Strasser wäre eine Medaille nicht gänzlich auszuschliessen.
11:30
Zwölf Teams innerhalb eineinhalb Sekunden
Der erste Teil der Team-Kombination ist damit also durch. Giovanni Franzoni, der am Samstag noch Silber gewann, bringt Italien 1 in eine starke Ausgangsposition vor dem Slalom. Dahinter reihen sich gleich drei Schweizer ein. Etwas überraschend befindet sich Alexis Monney auf Rang zwei, ehe dahinter Marco Odermatt und Franjo von Allmen folgen. Während die ersten vier Duos innerhalb einer halben Sekunde liegen, sind es ganze zwölf Teams, die noch realistische Chancen auf Medaillen haben. Dementsprechend ist für Spannung im zweiten Durchgang gesorgt.
11:27
Norwegen 2 (NOR)
Der letzte Starter steht bereits oben und stürzt sich hinunter. Mit einer fehlerfreien, aber recht vorsichtigen Fahrt von Simon Sellaeg endet die Abfahrt in der Team-Kombination. Der Norweger kassiert beinahe drei Sekunden im Ziel und wird mit seinem Mannschaftskollegen Timon Haugan nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen können.
11:24
Norwegen 1 (NOR)
Bereits am Samstag ist Adrian Smiseth Sejersted nur sehr schwer mit der Stelvio klargekommen. In der Team-Kombination präsentiert er sich zwar besser, doch irgendwie wird der Norweger nicht warm mit der Piste. Am Ende sind es beinahe zwei Sekunden, die ihm und Atle Lie McGrath jegliche Medaillenchancen nehmen dürften.
11:21
Österreich 4 (AUT)
Auch Raphael Haaser beginnt extrem stark. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen zuvor kann er sogar noch besser mit Giovanni Franzoni mithalten. Aber auch er kann die starke Vorstellung nicht bis ins Ziel retten, sodass er auf Platz acht zurückfällt. Doch mit 1,27 Sekunden hält sich der Rückstand in Grenzen.
11:19
Österreich 2 (AUT)
Es bleibt festzuhalten, dass die Stelvio hält! Stefan Babinsky macht sich auf den Weg und findet extrem stark ins Rennen. Bis ins Mittelteil ist er ganz vorne dabei. Obwohl der San-Pietro-Sprung nicht ganz ideal verläuft, ist er mit zwei Zehnteln noch voll im Geschäft. Aber ähnlich wie Negomir verliert er im unteren Streckenabschnitt ein wenig die Linie, sodass er doch noch eine weitere Sekunde verliert.
11:16
USA (USA)
Im oberen Streckenabschnitt verliert Kyle Negomir zwar drei Zehntel, doch im Anschluss fängt er sich. Kurz vor dem San-Pietro-Sprung verschneidet er, wodurch er ein wenig Geschwindigkeit verliert. Im unteren Sektor trifft er zwei aufeinanderfolgende Kurven überhaupt nicht gut, sodass er mit über zwei Sekunden Rückstand ins Ziel kommt.
11:12
Finnland (FIN)
Die Fahrt von Elian Letho sieht vom Start weg sehr unrund aus. Immer wieder rattern seine Ski und auch die Linie ist nicht immer sehr eng. Demzufolge summiert sich der Rückstand, sodass er im Ziel über eineinhalb Sekunden Rückstand aufweist. Damit belegt er erst einmal Position elf.
11:09
Italien 3 (ITA)
Es geht Schlag auf Schlag. Mattia Casse macht sich auf den Weg. Trotz keines ersichtlichen Fahrfehlers verliert der Italiener konstant an Zeit. Während Giovanni Franzoni eine überragende Linie im Schlusssektor gefunden hat, scheint Casse die Linie nicht ganz getroffen zu haben. Am Ende sind es 1,46 Sekunden, die sie trennen.
11:07
Schweiz 2 (SUI)
Der Olympiasieger vom Samstag macht sich auf den Weg! Im oberen Streckenabschnitt gibt es einen kleinen Fehler, den er im weiteren Verlauf jedoch wieder rausholt. Franjo von Allmen findet im Mittelteil eine überragende Linie. Im unteren Streckenteil möchte er jedoch zu viel und wird in einem flacheren Abschnitt weit herausgetragen, sodass er gegen das Gelände fahren muss. Das Tempo ist weg und am Ende reicht es mit vier Zehnteln Rückstand lediglich für Rang vier!
11:04
Schweiz 3 (SUI)
Gleich oben gibt es einen riesigen Fahrfehler von Alexis Monney, der viel zu direkt nach dem La-Rocca-Sprung auf das nächste Tor zufährt, sodass er im Anschluss weit rausgetragen wird. Im weiteren Verlauf holt er jedoch wieder auf und kann den Rückstand, den er zuvor kassiert hatte, in eine kleine Führung ummünzen. Am Ende liegt er jedoch 0,17 Sekunden hinter Giovanni Franzoni.
11:01
Italien 2 (ITA)
Der Bronzemedaillengewinner vom Samstag macht sich auf den Weg. Dominik Paris beginnt im oberen Teil stark und kann seinem Teamkollegen die Stirn bieten. Vor dem unteren Streckenabschnitt liegen beide Italiener nahezu gleichauf. Im Zielschuss bekommt er ein wenig Luft unter die Ski, sodass er einmal kurz aufmachen muss. Das führt dazu, dass Paris am Ende mit rund sechs Zehnteln über die Linie kommt.
10:59
Frankreich 1 (FRA)
Im Gegensatz zu den vorherigen Fahrern wirkt Nils Allegre wesentlich ruhiger. Der Franzose investiert viel in die Linie, sodass er zwar durchgehend ein wenig Rückstand aufbaut, doch am Ende reicht es für Platz drei. Mit etwas unter einer Sekunde hat Allegre eine starke Basis für Clément Noël geschaffen.
10:56
Österreich 1 (AUT)
Im Gegensatz zu Giovanni Franzoni verliert Vincent Kriechmayr im oberen Streckenabschnitt an Zeit. Doch im Mittelsektor fängt sich der Österreicher und reduziert seinen Rückstand auf rund zwei Zehntel. Im unteren Teil verliert Kriechmayr bei einem harten Rechtsschwung die Linie und verliert viel Tempo. Im Ziel leuchtet zwar die Drei auf, doch sein Rückstand beläuft sich bereits auf 1,25 Sekunden.
10:53
Italien 1 (ITA)
Giovanni Franzoni beginnt wie die Feuerwehr. Der Italiener riskiert im oberen Teil alles und findet drei Zehntel auf Marco Odermatt. Im Mittelteil wird er jedoch zu direkt, sodass sein Vorsprung schmilzt, ehe er bei der vorletzten Zeitmessung knapp hinter dem Überflieger der letzten Jahre liegt. Doch im Zielschuss holt er nochmal rund vier Zehntel heraus und bringt die italienischen Farben mit 0,28 Sekunden in Führung!
10:48
Italien 4 (ITA)
Den Auftakt für die Hausherren macht Florian Schieder. Er attackiert von Anfang an, doch dabei überdreht er ein wenig. Bei einer kleinen Welle drückt es ihn tief hinten rein, sodass er absetzen muss. Damit verpasst er das folgende Tor und stürzt. Allerdings scheint dem Italiener nichts passiert zu sein, sodass er aus eigener Kraft den Weg in Richtung Ziel antreten kann. Für ihn und Tobias Kastlunger ist der Tag jedoch vorzeitig beendet.
10:45
Schweiz 1 (SUI)
Mit Marco Odermatt geht nun der Seriensieger der letzten Jahre auf die Piste. Von Beginn an greift der Schweizer an, doch dabei verliert er ein wenig die Linie. Dennoch kann er einen Vorsprung aufbauen und zieht sein Rennen bis nach unten durch. Am Ende leuchtet die Eins auf und ist rund eine Sekunde schneller als Daniel Hemetsberger. Damit bringt er sich und Loic Meillard in eine starke Ausgangsposition für den zweiten Durchgang!
10:43
Österreich 3 (AUT)
In der Abfahrt am Samstag kam Daniel Hemetsberger rund eineinhalb Sekunden vor Simon Jocher ins Ziel. Dieses Ergebnis wird er heute jedoch nicht wiederholen können. Obwohl kein sichtlicher Fahrfehler zu erkennen ist, fällt er im Mittelteil bis zu vier Zehntel zurück. Erst im Zielschuss findet er nochmal eine halbe Sekunde und setzt sich mit sechs Hundertstelsekunden in Führung.
10:40
Frankreich 3 (FRA)
Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen findet Nils Alphand besser in seinen Lauf. Doch im Mittelteil investiert er zu viel in die Linie, wodurch ihm das Tempo abgeht. Dadurch fällt er stetig zurück, ehe er zwei Hundertstelsekunden vor seinem Landsmann ins Ziel kommt. Dies bedeutet vorerst Position drei.
10:39
Frankreich 2 (FRA)
Mit Maxence Muzaton geht nun das erste französische Duo auf die Strecke. Von Beginn an fehlt dem Routinier die letzte Konsequenz, weshalb er durchweg an Zeit verliert. Einzig im letzten Streckenabschnitt kann er nochmal ein wenig aufholen. Am Ende sind es jedoch 1,18 Sekunden, die er hinter Jocher ins Ziel kommt.
10:35
Deutschland (GER)
Simon Jocher kommt gut in das Rennen hinein und zeigt eine sehr ansprechende Leistung. In der Traverse und in der Carcentina findet er eine bessere Linie als Stefan Rogentin, sodass er sich eine dreiviertel Sekunde herausfahren kann. Im Schlussabschnitt gibt es jedoch einen kleinen Fehler, sodass im Ziel zwar die Eins aufleuchtet, doch der Vorsprung ist auf eine halbe Sekunde geschrumpft. Dennoch eine starke Leistung vom 29-Jährigen.
10:33
Tschechien (CZE)
Direkt im oberen Streckenabschnitt begeht Jan Zabystran einen grossen Fahrfehler und verliert beinahe eine Sekunde auf Rogentin. Die Geschwindigkeit ist demzufolge sehr gering, sodass sich der Abstand von Zeitmessung zu Zeitmessung vergrössert. Am Ende sind es rund zwei Sekunden, die der Tscheche verliert.
10:32
Schweiz 4 (SUI)
Stefan Rogentin macht den Auftakt. Der Schweizer bewältigt die Stelvio ohne grösseren Patzer, doch im Ziel scheint er noch nicht vollends überzeugt von seiner gezeigten Leistung zu sein.
10:32
Vier ÖSV-Duos
Neben der Schweiz hat auch der ÖSV vier Athleten am Start. Daniel Hemetsberger und Marco Schwarz bilden das Team Österreich 3. Vincent Kriechmayr und Manuel Feller gehen als Österreich 1 an den Start. Dazu kommen noch Stefan Babinsky und Fabio Gstrein (Österreich 2) und Raphael Haaser mit Michael Matt, die als Österreich 4 das Rennen aufnehmen werden. Während Kriechmayr/Feller realistische Medaillenchancen eingeräumt werden, sind auch Hemetsberger/Schwarz im erweiterten Kreis der Medaillenhoffnungen zu sehen.
10:27
Vier Teams aus der Schweiz
Neben Marco Odermatt und Loic Meillard (Schweiz 1) gibt es noch drei weitere Duos aus der Schweiz. Olympiasieger Franjo von Allmen bildet mit Tanguy Nef das Team Schweiz 2. Ausserdem werden Alexis Monney und Daniel Yule (Schweiz 3) sowie Stefan Rogentin mit Matthias Iten (Schweiz 4) die Stelvio in Angriff nehmen. Dabei macht Rogentin mit der Nummer eins den Auftakt.
10:20
Ein DSV-Duo
Aus deutscher Sicht steht lediglich ein DSV-Duo in rund zehn Minuten am Start. Mit der Nummer drei wird sich Simon Jocher auf den Weg machen. Im zweiten Durchgang wird Linus Strasser dann im Slalom aktiv sein. Realistisch betrachtet wird man nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Dafür dürfte Jocher zu viel Rückstand in der Abfahrt aufgebrummt bekommen. Sofern der 29-Jährige den Abstand in Grenzen halten kann, könnte Strasser im Slalom nochmal angreifen. Allerdings ist auch dort die Konkurrenz gross, sodass eine riesige Aufholjagd unrealistisch ist.
10:18
Favoriten auf den Olympiasieg
Die WM-Premiere im Vorjahr zeigte bereits, dass die Abfahrt womöglich eine Vorentscheidung herbeiführen kann. In der Königsdisziplin sind die Abstände tendenziell grösser, sodass die Gold-Träume im ersten Abschnitt platzen könnten. Mit Blick auf die erste Olympische Entscheidung ist festzustellen, dass die besten acht Fahrer der Abfahrt am Start stehen werden. Goldmedaillengewinner Franjo von Allmen startet an der Seite von Tanguy Nef und geht als Schweiz 2 an den Start. Sein Teamkollege und Serien-Sieger im Weltcup, Marco Odermatt, bildet mit Loic Meillard das Duo für die Schweiz 1 und ist heisser Anwärter auf Gold! Allerdings hat auch Schweiz 3 mit Alexis Monney und Daniel Yule etwas dagegen. Dazu dürfte auch Italien 1 mit Giovanni Franzoni und Alex Vinatzer um den Olympiasieg mitreden. Aus österreichischer Sicht werden wohl Vincent Kriechmayr und Manuel Feller die Kohlen aus dem Feuer holen müssen.
10:02
Team-Kombination in der Übersicht
Nachdem die Team-Kombination im Vorjahr erstmals bei der Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm ausgetragen wurde, feiert sie heute ihre Olympia-Premiere. Dabei löst das neue Format die Einzel-Kombination ab. Jeweils ein Abfahrer sowie ein Slalom-Läufer bilden zusammen ein Team, dessen Zeiten zusammenaddiert werden. Beide Athleten bewältigen einmal ihren jeweiligen Kurs, wobei die Abfahrt den Auftakt macht. Für die Speedkönige geht es wie am Samstag bereits die komplette Stelvio hinunter. Im zweiten Durchgang geht es in den Slalom, wobei wie üblich in umgekehrter Reihenfolge gestartet wird.
09:59
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zur Team-Kombination bei den Olympischen Winterspielen 2026! Ab 10:30 Uhr geht es in die Abfahrt auf der Stelvio-Piste von Bormio, die am Samstag bereits bewältigt werden musste. Die Medaillen-Entscheidung fällt ab 14:00 Uhr im Slalom.








