78'
19:54
Bis morgen
Nach einer packenden ersten Etappe verabschieden wir uns fürs Erste. Morgen sind wir dann natürlich wieder mit dabei, wenn es um die Mittagszeit losgeht. Bis dann!
78'
19:52
Ausblick auf morgen
Marianne Vos wird morgen im Gelben Trikot auf die zweite Etappe gehen. Diese führt die Fahrerinnen von Brest nach Quimper. Das Profil ist bei drei Anstiegen der vierten und einem Anstieg der dritten Kategorie ähnlich wie heute. Allerdings ist der Abschnitt mit 110,4 Kilometern deutlich länger, selbst wenn in den nächsten Tagen noch deutlich härtere Etappen warten. Der Start erfolgt bereits um 12:10 Uhr, da die Damen vor der finalen Show bei der Tour de France der Männer am Start sind. Viel Zeit zur Erholung bleibt also nicht.
78'
19:48
Fazit 1. Etappe
Es war der erhoffte packende Schlagabtausch zum Schluss der ersten Etappe. Zunächst sah es so aus, als habe Ferrand Prevot die entscheidende Attacke gesetzt, jedoch war am Ende Marianne Vos, die Grande Dame des Radsports, die Fahrerin mit dem längsten Atem. Beim Sieg von Vos vor Le Court Pienaar und Ferrand Prevot konnten die deutschen Fahrerinnen kein Top-Ergebnis einfahren. Franziska Koch platzierte sich als beste der sieben Vertreterinnen auf dem 48. Platz. Dabei sei jedoch zu bedenken, dass Koch mehrmals stark attackiert hatte, am Ende jedoch gegen die Übermacht des Feldes chancenlos war. Liane Lippert hatte nach einem Sturz keine Chance mehr, das Spitzenfeld zu erreichen, scheint aber immerhin nicht schwerer verletzt zu sein - ohne eine vorschnelle Prognose machen zu wollen. Die 78 Kilometer lange Etappe war immer wieder geprägt von Attacken, jedoch liess das Peloton sämtliche Ausreisserinnen nicht weiter als 30 Sekunden davonkommen. Folgerichtig konnten sich am Ende die Athletinnen mit dem stärksten Punch vorne platzieren. Ein frühes und bitteres Ende hat die erste Etappe für Marlen Reusser genommen. Die Mitfavoritin aus der Schweiz musste - offensichtlich erkrankt - vorzeitig aussteigen.
78'
19:41
Etappensieg für Vos
Was für ein Finish! Ferrand Prevot gehen auf den letzten Metern die Körner aus. Vos rauscht heran und blickt sich nochmal zu Le Court Pienaar um. Es wirkt ein wenig so, als würde Vos ihrer Teamkollegin Ferrand Prevot überlassen wollen. Allerdings ist sie sich wohl unsicher, ob Le Court Pienaar noch in die Suppe spucken kann. Folgerichtig zieht sie an ihrer Kollegin vorbei und triumphiert von Le Court Pienaar und Ferrand Prevot, die aber über den Erfolg von Vos so jubelt, als hätte sie selbst gewonnen. Das ist Teamgeist!
78'
19:33
Ferrand Prevot attackiert
Der Schlagabtausch ist eröffnet! Die Mountainbike-Olympiasiegerin Pauline Ferrand Prevot nimmt ihr Herz in die Hand und fährt 500 Meter vor dem Ziel eine Lücke auf. Marianne Vos und Le Court Pienaar schiessen jedoch von hinten heran.
77'
19:33
Wer wagt die erste Attacke?
Noch immer befindet sich der Zug von VISMA vorne, jedoch bringen nun auch die anderen Teams ihre Leaderinnen nach vorne. Noch ein Kilometer ist zu fahren. Noch immer sind rund 40 Fahrerinnen vertreten. Wer wagt die erste Attacke?
77'
19:32
Es geht in den finalen Showdown
Wir befinden uns am Fusse des finalen Anstiegs. Noch knapp zwei Kilometer sind zu absolvieren, doch diese werden knüppelhart. Rund 50 Fahrerinnen sind noch dicht beisammen.
76'
19:31
VISMA bereitet möglichen Etappensieg für Vos vor
Das Team VISMA macht jetzt mächtig Alarm und sorgt dafür, dass jetzt keine Attacken mehr gefahren werden können. Vos ist mitten drin im Geschehen und diejenige, die den Plan des Teams am Ende in die Tat umsetzen soll.
74'
19:28
Koch und Co. gestellt
Alle Fluchtversuche konnten wieder neutralisiert werden. Die Entscheidung fällt wohl erst beim Anstieg zum Ziel.
73'
19:27
Trio stellt Koch
Das Feld lässt Koch nicht so richtig entkommen. Drei Athletinnen springen heran und versuchen sich abzusetzen. Koch klemmt sich ans Hinterrad, jedoch haben die vier Fahrerinnen nur eine zehn Meter grosse Lücke.
72'
19:26
Attacke von Koch
Franziska Koch attackiert, nachdem Wlodarczyk schnell wieder eingeholt wurde. Was für ein Auftritt der deutschen Meisterin! Koch hält voll drauf und schaut nicht zurück. Sieben Kilometer muss sie noch durchhalten, aber das wird enorm schwer.
71'
19:24
Chabbey sichert sich Bergtrikot
Die Bergwertung soeben hat im Übrigen Elise Chabbey gewonnen. Damit wird sie auch auf der zweiten Etappe das Bergtrikot tragen.
70'
19:20
Wlodarczyk startet Fluchtversucht
Die Polin Wlodarczyk versucht sich nochmal abzusetzen und kann auch eine kleine Lücke reissen. Noch sind 9,5 Kilometer zu Fahren. Die Aussichten auf einen Etappensieg dürften für sie eher schlecht sein, da das Feld voll hinterherfährt.
68'
19:19
Reussler steigt aus
Marlen Reussler steigt aus und ist damit nicht mehr vertreten. Derweil wird die sechsköpfige Spitzengruppe wieder gestellt.
67'
19:18
Nächste Fluchtgruppe?
Das Feld hat an der Spitze geschlossen die Bergwertung passiert, woraufhin es prompt wieder in eine kurvenreiche Abfahrt geht. Dort scheinen sich sechs Fahrerinnen abzusetzen, die sich allerdings offenbar nicht einig sind.
64'
19:15
Koch weit vorne dabei
Die Pace im Peloton wird erhöht, weshalb hinten einige Fahrerinnen zurückfallen. Franziska Koch zeigt sich erneut weit vorne und könnte womöglich auch um die Punkte mitsprinten.
64'
19:15
Zweite Bergwertung
Es geht in die zweite und letzte Bergwertung des Tages. Die Steigung zum Côte de Cadoudal ist 1,7 Kilometer lang und hat eine Steigung von 6,2 Prozent. Damit ist der Anstieg etwas schwerer als die erste Bergwertung und entspricht ja auch der dritten Kategorie.
62'
19:13
Barale wird eingeholt
Barale gibt alles, hat aber alleine keine Chance gegen die Übermacht des Feldes. Auf einem leichten Bergabstück wird die Italienerin vom Peloton geschluckt.
60'
19:11
Zweites Peloton mit Lippert
Hinter dem Peloton hat sich eine rund 30-Fahrerinnen umfassende Gruppe gebildet, die rund eine Minute Rückstand hat. Zu dieser soll auch Liane Lippert gehören. Damit wäre sie für einen Etappensieg sicherlich keine Kandidatin mehr, könnte das Rennen aber gut zu Ende bringen.
58'
19:07
Brarale geht in die Offensive
Es kommt zur nächsten Attacke aus dem Peloton. Diesmal ist es Francesca Barale, die ihr Glück probiert. Die Italienerin hat auch schon 18 Sekunden Vorsprung.
56'
19:04
Wieder Ruhe Peloton
Im Peloton ist wieder ein wenig Ruhe eingekehrt. Dies könnte dazu führen, dass Fahrerinnen von hinten wieder aufschliessen können. Ein gutes Zeichen für Lippert, wobei nicht klar ist, wie fit die Deutsche nach ihrem Sturz noch ist.
54'
19:00
Reusser abgehängt
Für Liane Lippert wird es enorm schwierig, wieder ranzukommen. Auf Reusser kann sie schon mal nicht mehr setzen. Die Schweizerin hat gerade eben erst die Sprintwertung erreicht und fährt in einem extrem langsamen Tempo. Die Gewinnerin der Tour de Suisse scheint doch schwerer angeschlagen zu sein als vermutet. Gut möglich, dass sie nach dem Tag heute schon aussteigen muss.
51'
18:59
Franziska Koch attackiert
Lorena Wiebes gewinnt den Zwischensprint vor Franziska Koch aus Deutschland. Diese greift kurz nach der Sprintwertung nochmal an und versucht mit Wiebes am Hinterrad davon zu fahren. Das Duo kann aber kurz danach wieder gestellt werden.
48'
18:57
Sturz von Lippert
Ist das bitter! Bei einer scharfen Rechtskurve kommen einige Athletinnen zu Fall. Dazu zählt aus leider auch Liane Lippert. Die deutsche Hoffnungsträgerin fällt auf den Arm, ehe das Fahrrad auf sie drauf fällt. Lippert kann das Rennen fortsetzen, muss aber das Rad wechseln. Interessant ist auch, dass Reusser an ihrer Seite war. Die Schweizerin ist also wohl eher als Helferin für Lippert eingeplant gewesen.
46'
18:57
Es geht zur Sprintwertung
Es geht den kurzen Anstieg zur Sprintwertung hinauf, wo sich echte Zuschauermassen schon versammelt haben. Einen Angriff aus dem Feld gibt es zunächst nicht.
46'
18:54
Die letzten 30 Kilometer laufen
Wir befinden uns auf den letzten 30 Kilometer und auf dem Streckenabschnitt, auf dem nachher auch das Finale stattfinden wird. Zunächst steht aber die Sprintwertung an, die am Ende eines kleines Anstiegs liegt. Die Athletinnen können sich hier schon mal einen Plan zurechtlegen, ehe hier in rund 45 Minuten die Entscheidung fallen wird.
44'
18:51
Reusser verliert den Anschluss
Die ersten Athletinnen verabschieden sich aus dem Feld. Dazu gehört überraschend auch Marlen Reusser. Die Schweizerin gilt eigentlich als Kandidatin für die Gesamtwertung und scheint nun schon den Anschluss zu sehen. Offensichtlich ist die 33-Jährige nicht ganz fit.
43'
18:47
Tempo nimmt zu
Das Tempo im Peloton nimmt zu, weshalb sich das Feld der Fahrerinnen in die Länge zieht. Noch sind gut sieben Kilometer bis zur Sprintwertung zu absolvieren.
41'
18:42
Sturz im Peloton
Im hinteren Bereich des Feldes kommt es zu einem Sturz, in dem drei Athletinnen verwickelt waren. Alle sitzen schon wieder auf dem Rad, müssen, aber dem Feld alleine hinterherfahren. Am meisten in Not ist die Australierin Ruby Roseman-Gannon, die rund 30 Sekunden Rückstand haben dürfte. Zwei weitere gestürzte Fahrerinnen haben sich zusammengetan und das Peloton wieder erreicht.
39'
18:42
UAE zeigt sich vorne im Feld
Das Peloton bewegt sich aktuell mit rund 40 km/h, was zwar schon sehr flott klingt, jedoch sicherlich nicht am Anschlag ist. Vorne zeigt sich aktuell das Team UAE.
39'
18:41
Koppenburg war ebenfalls in Sturz verwickelt
Wie die Review-Bilder zeigen, war auch Clara Koppenburg beim kleinen Crash in der neutralisierten Phase verwickelt. Der 29-Jährigen scheint allerdings nichts passiert zu sein. Koppenburg fährt unauffällig im grossen Peloton mit.
37'
18:37
Deutsche Athletinnen kaum zu sehen
Die deutschen Fahrerinnen verstecken sich aktuell noch im Feld. Gerade Liane Lippert könnte sich für den heutigen Tag aber schon etwas ausgerechnet haben, wenngleich sie natürlich keine Sprinterin im eigentlichen Sinne ist. Im turbulenten Finale sind heute aber auch eher Allrounder-Qualitäten gefragt.
35'
18:30
Entspanntes Tempo im Peloton
Die Athletinnen im Peloton schauen sich an und fahren ein ganz entspanntes Tempo. Mal sehen, wie lange die nächste Attacke auf sich warten lässt. In rund 16 Kilometer steht die erste Sprintwertung des Tages an. Vielleicht wird diese auch schon einen kleinen Schluss zulassen, wer heute am Ende der Etappe die Schnellste sein könnte. Die Sprintwertung findet schliesslich schon im Zielort Plumelec statt. Von dort aus gilt es noch zwei weitere Male einen kleinen Rundkurs zu bestreiten bis die Ziellinie erreicht ist.
33'
18:30
Peloton schliesst zu Rijnbeek auf
Jetzt scheint auch die Solistin Maud Rijnbeek zu merken, dass der Fluchtversuch aussichtslos war. Die Niederländerin greift nochmal zur Flasche und wird 46 Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Die zwei Bergpunkte bleiben ihr aber immerhin.
32'
18:29
Rijnbeek verliert an Boden
Die Solistin Maud Rijnbeek scheint einiges investiert zu haben, um die erste Bergwertung als Führende zu erreichen. Ihr Vorsprung schmilzt im leichten Bergabstück relativ schnell. Das Peloton ist nur noch elf Sekunden entfernt. Es könnte schon bald zum Zusammenschluss kommen.
30'
18:26
Rijnbeek holt sich die ersten Bergpunkte
Das war´s dann auch schon mit dem ersten Hügel. Rijnbeek hat ein gutes Tempo bergauf angeschlagen und heimst die ersten zwei Punkte für die Bergwertung ein. Marian Bunel aus Frankreich sichert sich einen Zähler.
29'
18:24
Erste Bergwertung des Tages
Rijnbeek begibt sich als erste Fahrerin in die erste Bergwertung des Tages. Diese ist nur gut 800 Meter lang und auch nicht sonderlich steil, bei einer Steigung von gut fünf Prozent. Rijnbeek ist es sicherlich zuzutrauen, die Bergwertung der vierten Kategorie als Führende zu erreichen. Der Tritt sieht jedenfalls noch kraftvoll aus.
29'
18:23
Rijnbeek fährt ein gutes Tempo
Rijnbeek hält sich wacker an der Spitze. Die 22-Jährige schafft es zumindest für den Moment, den Vorsprung bei 25 Sekunden zu halten. Natürlich hat das Peloton aber auch kein Interesse, die Niederländerin sofort einzuholen.
28'
18:22
Schielt Vos auf einen Etappensieg?
Die zweifache Olympiasiegerin Marianne Vos ist heute mit dem Zeitfahrhelm unterwegs. Ein klares Zeichen, dass auch die 38-Jährige heute etwas vor hat. Die Niederländerin, die zu den absoluten Grössen des Damen-Radsports gehört, ist keine Favoritin mehr in Bezug auf die Gesamtwertung. Punktuelle Erfolge sind ihr aber natürlich zuzutrauen. Vos gehört noch immer zu den Assen auf der Zielgeraden.
26'
18:19
Fluchtversuch von Tomasi gescheitert
Mit der Attacke von Rijnbeek dürfte der Fluchtversuch von Tomasi nun endgültig gescheitert sein. Die Italienerin fällt in das Peloton zurück. Dieses ist allerdings auch nur noch gut 20 Sekunden von der Niederländerin entfernt. Für diese geht es wohl wirklich nur darum, die Bergpunkte mitzunehmen, wenngleich ihr Ziel sicherlich eigentlich der Etappensieg ist.
24'
18:16
Rijnbeek attackiert
Rijnbeek scheint stärker zu sein als Tomasi und springt mit einem kurzen Antritt weg. Es ist natürlich eher ungewöhnlich, dass es Attacken innerhalb eines Ausreisserduos gibt, jedoch wird die Niederländerin gesehen haben, dass das Tempo nicht hoch genug ist, um das Peloton in Verlegenheit zu bringen. Als Solistin dürften sich die Chancen aber auch kaum verbessern. Allerdings gibt es ja immerhin in gut fünf Kilometern die ersten Bergpunkte. Dies könnte sich definitiv ausgehen.
23'
18:14
Wir nähern uns der ersten Bergwertung
Die Fahrerinnen befinden sich in einem leichten Bergabstück, nähern sich aber so langsam der ersten Bergwertung des Tages. Man darf gespannt sein, ob es hier weitere Angriffe gibt.
21'
18:13
Das Peloton erhöht das Tempo
Rijnbeek und Tomasi wechseln sich vorne geschickt ab, jedoch hat das Peloton die Schlagzahl ein wenig erhöht. Insbesondere das Team PICNIC POSTNL ist mit einigen Fahrerinnen in der Tempoarbeit aktiv.
19'
18:10
Vorsprung der Ausreisserinnen bleibt konstant
Der Vorsprung für Rijnbeek und Tomasi bleibt in etwa konstant und beträgt aktuell 32 Sekunden. Im Peloton zeichnet sich noch kein Team ab, das die Tempoarbeit so richtig übernehmen möchte. Dies ist ein Vorteil für die Ausreisserinnen.
17'
18:08
Rijnbeek als gute Zeitfahrerin bekannt
Maud Rijnbeek konnte 2022 das Einzelzeitfahren bei der Watersley Womens Challenge für sich entscheiden. Dies spricht dafür, dass die 22-Jährige durchaus ein der Lage ist, im Wind ein schnelles Tempo vorzulegen. Die Niederländerin hat sich gerade vor ihre Mitstreiterin gesetzt und macht jetzt die Führungsarbeit.
14'
18:01
Tomasi meist an der Spitze
Die Italienerin Laura Tomasi leistet einen grossen Teil der Führungsarbeit. Die 26-Jährige hat bis jetzt noch keine ganz grossen Erfolge feiern können. Im Jahr 2019 gewann sie beim Trofeo Oro, jedoch gehört dieses nicht unbedingt zu den wichtigsten Rennen.
12'
18:00
Keine weiteren Attacken
Die Fahrerinnen passieren das Chateau du Mezo. Aktuell ist die Rennsituation recht konstant. Die beiden Führenden versuchen ihren Vorsprung auszubauen, dass Peloton kontrolliert das Geschehen, ohne den Rückstand zu gross werden zu lassen. Weitere Attacken aus dem Hauptfeld sind nicht zu vermelden. Das Durchschnittstempo beträgt bis jetzt rund 43 km/h.
10'
17:57
Spitzenduo mit 30 Sekunden Vorsprung
Rijnbeek und Tomasi haben ihren Vorsprung auf rund 30 Sekunden ausgebaut und scheinen sich weiter Luft verschaffen zu können. Die Tempoarbeit im Peloton ist aktuell natürlich nicht am Limit.
8'
17:54
Erste Bergwertung in gut 20 Kilometern
Der erste Anstieg am heutigen Tage wird der Côte de Botségalo sein. Bei einem Höhenunterschied von 147 Metern und einer Steigung von 5,3 Prozent stellt dieser aber keine grösseren Probleme dar. Dennoch gibt es hier natürlich Punkte für die Bergwertung abzustauben. Die Erstplatzierte erhält zwei Zähler, für Rang zwei gibt es einen Punkt. Noch gilt es aber rund 20 Kilometer bis zur Bergwertung zu absolvieren.
7'
17:51
Spitzenduo baut Vorsprung leicht aus
Das Feld ist relativ breit aufgefächert, was dafür spricht, dass das Tempo nicht ganz so hoch ist. Folgerichtig können sich Rijnbeek und Tomasi wieder ein wenig lösen und haben 18 Sekunden Vorsprung. Dies ist aber natürlich noch nicht sonderlich vielversprechend.
5'
17:47
Rijnbeek kann aufschliessen
Tomasi blickt sich schon um und sieht, dass Rijnbeek nur noch wenige Meter Rückstand hat. Natürlich macht es für beide Sinn, jetzt gemeinsame Sache zu machen. Das Feld lässt die Zügel aber nicht so richtig locker. Der Abstand beträgt nur 14 Sekunden.
4'
17:47
Nächste Attacke aus dem Feld
Aus dem Peloton kommt es zum nächsten Angriff. Die junge Niederländerin Maud Rijnbeek schickt sich an, zu Tomasi aufzuschliessen. Gut möglich, dass wir es gleich mit einem Duo an der Spitze zu tun haben.
3'
17:45
Tomasi probiert sich als Solistin
Laura Tomasi ist die erste Fahrerin, die attackiert und auch gleich ein paar Meter zwischen sich und der Konkurrenz legen kann. Die Italienerin ist für das spanische Team Laboral Kutxa - Fundación Euskadi am Start.
1'
17:42
Es darf Gas gegeben werden
Mit zwei Minuten Verspätung geht es auf die 78,8 Kilometer, auf denen 1140 Höhenmeter überwunden werden müssen. Sofort geht es auch richtig los mit den ersten Etappen.
17:40
Helmtausch bei Lebous
Labous ist am Materialwaagen und tauscht den Helm aus Sicherheitsgründen aus. Derweil ist das Tempo noch gedrosselt. Der reguläre Start verzögert sich um wenige Minuten.
17:38
Erster Sturz
Schon vor dem richtigen Start gibt es den ersten Crash. Mehrere Fahrerinnen kommen zu Fall, darunter Juliette Labous (FDJ - SUEZ). Es sitzen aber alle wieder auf dem Rad und können gleich wieder aufschliessen.
17:33
Die Ruhe vor dem Sturm
Die Fahrerinnen befinden sich noch im gemütlichen Tempo und rollen in Richtung des offiziellen Rennstarts. Noch müssen gut drei Kilometer absolviert werden. Dann ist auch gleich schon mit den ersten Angriffen zu rechnen. Immerhin ist die Etappe heute ja nicht sonderlich lange, was die Aussicht für Fluchtgruppen verbessern dürfte.
17:30
Die Bretagne erstrahlt in Grau
Das nasskalte Wetter macht die erste Etappe nicht gerade zu einen Vergnügen. Natürlich gilt es auch darauf zu achten, nicht gleich am ersten Tag durch einen Sturz ins Hintertreffen zu geraten oder sogar auszuscheiden.
17:24
Es kann losgehen
Die Fahrerinnen stehen bereit und möchten die erste Etappe in Angriff nehmen. Der neutralisierte Start erfolgt in wenigen Sekunden. So richtig rund geht es dann um 17:40 Uhr, wenn das Rennen offiziell freigegeben ist.
17:10
Die Wertungen bei der Tour de Femmes
Ähnlich wie bei den Männern, wird nicht nur das Gelbe Trikot an die Gesamt-Führende verteilt, sondern auch um das Grüne und Gepunktete Trikot gesprintet und geklettert. Ausserdem wird nach jeder Etappe die kämpferischte Fahrerin mit einer roten Rückennummer ausgestattet. Lediglich bei Weissen Trikot gibt es eine kleine Änderung im Vergleich zu den Herren. Lediglich die U23 - und nicht die U24 - ist im Rennen um den Sieg in der Nachwuchswertung vertreten. In der Teamwertung werden bei jeder Etappe die Zeiten der besten drei Fahrerinnen einer Mannschaft zusammengerechnet.
17:03
Deutsche Athletinnen hoffen auf Etappensiege
Eine Trumpfkarte für einen Sieg in der Gesamtwertung gibt es aus deutscher Sicht nicht. Sehr wohl könnte aber der ein oder andere Etappensieg herausspringen. Ricarda Bauernfeind hat 2023 schon gezeigt, dass sie eine Tour-Etappe gewinnen kann. Im Vorjahr wurde sie jedoch von mehreren Verletzungen zurückgeworfen. Die noch aussichtsreichere Kandidatin dürfte aber Liane Lippert sein. Die Friedrichshafenerin konnte beim Giro gleich zwei Etappensiege verbuchen und kommt mit ordentlich Rückenwind nach Frankreich. Zudem sind Franziska Brausse, Romy Kasper, Franziska Koch, Clara Koppenburg und Hannah Ludwig mit von der Partie.
16:55
Die Favoritinnen
Als Titelverteidigerin geht die Polin Katarzyna Niewiadoma ins Rennen, jedoch haben Demi Vollering aus der Niederlande im Vorjahr nur vier Sekunden gefehlt. Beide zählen auch in diesem Jahr wieder zu den Top-Favoritinnen. Die gefährlichste Rivalin ist womöglich die Gewinnerin des Giro d'Italia Donne, Elisa Longo Borghini. Gespannt darf man auch sein, ob Marlen Reusser - einst Helferin von Vollering - erneut den höher gewetteten Athletinnen in die Quere kommen kann. Die Movistar-Fahrerin hat die Tour de Suisse gewonnen und kam vor Niewiadoma und Vollering ins Ziel. Zu beachten ist Lotte Kopecky, die zwar vielleicht nicht ganz die Konstanz für neun Tage auf Top-Niveau hat, aber heute Chancen auf den Etappensieg haben dürfte. Für Top-Sprinterin Lorena Wiebes könnte das Finale zu schwierig sein, aber abschreiben darf man auch sie heute nicht.
16:44
Kürzeste Etappe zum Start
Die erste Etappe von Vannes nach Plumelec ist mit nur 78,8 Kilometern die kürzeste von neuen Etappen, die auf die Fahrerinnen bei der diesjährigen Tour de Femmes warten. Die Strecke führt die Athletinnen durch den Süden der Bretagne und beinhaltet keine längeren Anstiege. Das Gelände ist aber wellig und lädt zu Attacken ein. Dabei gilt es, eine Bergwertung der vierten Kategorie und eine der dritten Kategorie zu überwinden. Auch zum Zielort Plumelec geht es nochmals bergauf, weshalb es die klassischen Sprinterinnen schwer haben werden. Nach 51,4 Kilometern steht jedoch eine Sprintwertung auf dem Programm.
Bonjour und herzlich willkommen!
Bonjour und herzlich willkommen zur 4. Auflage der Tour de France der Frauen. Die erste Etappe führt über 78,8 Kilometer von Vannes nach Plumelec.