12:26
Match-Fazit
Jannik Sinner zieht als Titelverteidiger ins Australian-Open-Finale gegen Alexander Zverev ein und gewinnt glatt mit 3:0 gegen Ben Shelton. Der Weltranglisten-Erste nutzte seine abgeklĂ€rte Herangehensweise, leistete sich im Vergleich zu Shelton (55) wesentlich weniger unerzwungene Fehler (26) und gewann 42 Prozent der Receiving-Points. Shelton hatte definitiv die FĂ€higkeiten, den Favoriten zu stĂŒrzen, scheiterte letztlich jedoch an seiner teils schlechte Entscheidungsfindung.
12:24
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 6:2
Sinner beginnt dieses Aufschlagspiel mit einem Ass und will das Tempo weiterhin kurz halten. Shelton hĂ€lt aber dagegen, prĂ€sentiert dem Weltranglisten-Ersten nochmal einen RĂŒckhand-Cross-Winner und versucht den drohenden Match-Verlust von sich zu weisen. Sinner reagiert darauf aber mit zwei Aufschlag-Winnern. Das Publikum ist unruhig vor dem ersten Match-Ball, wĂ€hrend Sinner in Ruhe serviert und einen Vorhand-Return von Shelton ins Netz erhĂ€lt.
12:19
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 5:2
Sinner zieht zunehmend das Tempo an, geht in den Ballwechseln sehr schnell auf Punktgewinn und versucht das Match schnellstmöglich zum Ende zu leiten. In diesem Durchgang trifft der Weltranglisten-Erste beinahe jeden Angriffsball und ergattert sich mit einem Halb-Volley-Passierball aus der Hocke drei Break-BÀlle. Shelton reagiert darauf und leistet sich einen Doppelfehler.
12:17
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 4:2
Obwohl Sinner zwischenzeitlich immer wieder einen leicht unrunden Gang offenbart, schnellt ein Vorhand-Winner ĂŒber 168 km/h aus seinem SchlĂ€ger ins Feld. Zum Abschluss legt der SĂŒdtiroler noch einen RĂŒckhand-Winner die Linie entlang hinterher und bestĂ€tigt sein Break.
12:12
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 3:2
Shelton wĂ€hlt wieder ein zu hohes Risiko, entscheidet sich bei Einstand zu einem zweiten Aufschlag ĂŒber 230 km/h und landet damit im Netz. Den anschliessenden Break-Ball kann er ebenfalls nicht verteidigen und lĂ€sst seine Vorhand-Longline im Netz verschwinden.
12:11
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 2:2
Sinner kriegt seine HĂ€nde an fast jeden Ball und treibt Shelton in die Verzweiflung. Der US-Amerikaner spielt wirklich gut, serviert teilweise mit 230 km/h und muss doch zwei Break-BĂ€lle gegen sich abwehren. Shelton kann aber auf seinen typischen Aufschlag nach Aussen und die anschliessende Vorhand ins freie Feld vertrauen. Zwischenzeitlich fasst sich Sinner an den linken hinteren Oberschenkel, deutet ein humpeln an, kann danach aber mit voller Kraft durch den Ballwechsel gehen. Dieses Aufschlagspiel zieht sich in die LĂ€nge und mit grossartigen Ballwechseln ausgestattet.
12:04
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 2:2
Shelton ballt die Faust und das vollkommen zu Recht. Er spielt sein bestes Tennis im bisherigen Spiel und feuert Sinner einen Vorhand-Longline-Winner um die Ohren. Das Publikum lĂ€sst sich von dieser kleinen Wende im Spielverlauf anstacheln und peitscht den US-Amerikaner nach vorne. Sinner demonstriert aber erneut seine Klasse und serviert unglaublich stark gegen das drohende Break. Ohne grosse Emotionen serviert der Titelverteidiger ein Ass, dominiert die Ballwechsel und findet stets eine LĂŒcke in der Verteidigung von Shelton.
11:57
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 1:2
Shelton findet ein Ventil fĂŒr seine Emotionen, donnert einen Vorhand-Winner krachend die Linie entlang und brĂŒllt seine Freude aus sich heraus. Endlich hat der US-Amerikaner seine Spielfreude zurĂŒck und nimmt das Publikum mit einem grandiosen RĂŒckhand-Slice-Winner auf eine Reise der Freude mit.
11:55
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 1:1
Sinner verreisst eine Vorhand zum ungĂŒnstigsten Zeitpunkt und lĂ€sst damit einen Break-Ball gegen sich zu. Shelton kann diesen nicht verwerten, hĂ€lt sich aber lange in diesem Spiel und zwingt den SĂŒdtiroler ĂŒber 7:25 Minuten um sein Service-Game zu kĂ€mpfen.
11:46
Sinner - Shelton 7:6, 6:2, 0:1
Shelton verhindert dieses Mal ein frĂŒhes Break und holt sich mit einem Vorhand-Winner Inside-Out ĂŒber 158 km/h das erste Spiel. Der Herausforderer wirkt wesentlich lockerer als noch zuletzt.
11:43
Satz-Fazit
Anders als im ersten Durchgang hatte Sinner den zweiten Satz vollkommen unter Kontrolle. Shelton liess seine VariabilitÀt aus dem ersten Satz vermissen, leistete sich weiterhin zu viele Fehler und gewann deutlich zu wenig Punkte bei erstem eigenen Aufschlag. Somit befindet sich Sinner mittlerweile wieder in seiner Komfortzone.
11:42
Sinner - Shelton 7:6, 6:2
Shelton sorgt fĂŒr einen Lacher im Publikum, wĂŒnscht sich, eine Entleerung von einem Vogel auf dem Feld entfernen zu lassen und bietet Sinner dafĂŒr einen ersten Aufschlag an, obwohl dieser beim zweiten Service ist. Das zeigt den Sportsgeist vom US-Amerikaner, der aber danach ohne Widerstand den zweiten Satz abgibt.
11:39
Sinner - Shelton 7:6, 5:2
Das Spiel von Shelton ist im Moment etwas zu eindimensional. Er gibt Sinner nicht mehr die Vielfalt an Aufgaben, wie noch im ersten Satz. Der 22-JĂ€hrige kann sich bei seinen zwei Assen bedanken, dass er sich noch ein weiteres Spiel im zweiten Satz holt.
11:34
Sinner - Shelton 7:6, 5:1
Jannik Sinner bewegt sich im zweiten Durchgang in seiner Komfortzone. Der SĂŒdtiroler spielt extrem druckvoll von der Grundlinie, findet im Gegensatz zu seinem Kontrahenten aber die richtige Balance zwischen Risiko und Sicherheit, sodass er souverĂ€n in FĂŒhrung liegt.
11:28
Sinner - Shelton 7:6, 4:1
FĂŒr Shelton ist es aktuell schwer, die Spannung zu halten. Er zeigt es an zwei Doppelfehlern in Folge, die er zumindest mit einem Ass nach Aussen wieder etwas bereinigen kann. Danach hat sich der US-Amerikaner wieder etwas gefangen und gewinnt sein erstes Spiel im zweiten Satz.
11:26
Sinner - Shelton 7:6, 4:0
Der zweite Durchgang lÀuft etwas zu schnell an Shelton vorbei. Sinner hat erst zwei Unforced Error auf dem Zettel, der 22-JÀhrige steht bereits bei zehn. Shelton geht etwas zu viel Risiko, will den zweiten Satz aktuell mit Gewalt in die andere Richtung bewegung, bezweckt mit seiner unkontrollierten Spielweise derzeit aber nur das Gegenteil.
11:21
Sinner - Shelton 7:6, 3:0
Immer wenn es fĂŒr Shelton beim eigenen Aufschlag eng wird, wĂ€hlt er den Slice nach Aussen. Sinner hat dieses Muster erkannt, stellt sich frĂŒh in die richtige Ecke und attackiert den Aufschlag des US-Amerikaners sofort. Was folgt, ist das zweite Break im zweiten Satz fĂŒr den Weltranglisten-Ersten.
11:16
Sinner - Shelton 7:6, 2:0
Shelton ist dran. Sinner stĂŒtzt sich sogar manchmal nach den Ballwechseln auf seinen Knien ab, schnappt nach Luft und wirkt hin und wieder leicht angeschlagen. Dennoch verteidigt der Weltranglisten-Erste seinen Aufschlag und rettet sich ĂŒber die Ziellinie.
11:15
Sinner - Shelton 7:6, 1:0
Unverhofft erhÀlt Shelton sofort die Gelegenheit zum Re-Break. Die beiden bieten atemberaubendes Tennis und pushen sich Gegenseitig durch enorm lange Ballwechsel, an dessen Ende Sinner in zu vielen FÀllen einen Fehler von Shelton erhÀlt. Bisher sind es wirklich die Kleinigkeiten, die den Weltranglisten-Ersten in solchen Momenten retten. Der US-Amerikaner bleibt aber dran und hÀlt dieses Spiel am Laufen.
11:07
Sinner - Shelton 7:6, 1:0
Shelton serviert in diesem ersten Aufschlagspiel zwei Asse, geht zwischenzeitlich mit 40:15 in FĂŒhrung und kassiert dennoch das Break. Sinner arbeitet sich konzentriert und diszipliniert in dieses Return-Spiel, hĂ€lt den US-Amerikaner immer wieder in einer Cross-Rallye und sucht den Fehler auf dessen Vorhand.
11:00
Satz-Fazit
Shelton hat im ersten Durchgang gezeigt, dass ihm die nötigen Tools zur VerfĂŒgung stehen, um Sinner am heutigen Tag zu gefĂ€hrden. Der US-Amerikaner zeigt, dass er einen klaren Plan ausgearbeitet hat, erlaubt sich jedoch noch zu viele Fehler, sodass er am Ende etwas Lehrgeld fĂŒr diesen eigentlich fantastischen Satz zahlt.
10:59
Sinner - Shelton 7:6 (7:2)
Shelton arbeitet sich nochmal in die Rallye, zieht nach 1:11 h jedoch den KĂŒrzeren und vergibt eine weitere Vorhand ins Aus.
10:58
Sinner - Shelton 6:6 (6:2)
Sinner serviert mit 201 km/h nach Aussen und erhĂ€lt einen freien Punkt. Es gibt vier Satz-BĂ€lle fĂŒr den Weltranglisten-Ersten.
10:57
Sinner - Shelton 6:6 (5:2)
Shelton bedient sich am selben Muster wie zuvor und kommt damit durch.
10:56
Sinner - Shelton 6:6 (5:1)
Ein Grund, seine Schultern hÀngen zu lassen sieht Shelton nicht. Stattdessen serviert er nach Aussen und bringt Sinners' Return sauber ins frei gewordene Feld unter.
10:56
Sinner - Shelton 6:6 (5:0)
Shelton versucht es mit der Brechstange, vergibt seinen Vorhand-Return aber ein weiteres Mal im Aus.
10:55
Sinner - Shelton 6:6 (4:0)
Sinner spielt diesen Tie-Break unfassbar diszipliniert, trifft keine falsche Entscheidung und entscheidet auch den vierten Punkt fĂŒr sich.
10:54
Sinner - Shelton 6:6 (3:0)
Nachdem Shelton zuvor unglĂŒcklich die beiden Punkte verloren hat, versucht er es mit einem frĂŒhzeitigen Vorhand-Winner, vergibt aber im Netz. Sein 25. Unforced Error im ersten Satz.
10:54
Sinner - Shelton 6:6 (2:0)
Shelton schlÀgt perfekt nach Aussen auf, kann beim Return von Sinner ans Netz vorgehen, lÀsst dort aber seine eigene Vorhand knapp neben die Seitenlinie fliegen.
10:53
Sinner - Shelton 6:6 (1:0)
Sinner gewinnt den ersten Punkt im Tie-Break und profitiert erneut vom fehlenden Timing auf der Shelton-Vorhand.
10:52
Sinner - Shelton 6:6
Shelton lĂ€sst zwei Satz-BĂ€lle liegen, handelt sich auf der Vorhand einen Fehler ein, spielt die Kugel weit hinter die Grundlinie zurĂŒck und hat einen Break-Ball gegen sich. Sinner lĂ€sst die Chance aber liegen und spiegelt den vorherigen Fehler von Shelton. Der Weltranglisten-Erste bleibt aber diszipliniert und entlockt Shelton weitere Fehler auf der Vorhand, bis das Re-Break durch ist.
10:49
Sinner - Shelton 5:6
Sinner lĂ€sst im Rutschen die Chance auf zwei Break-BĂ€lle liegen, dreht sich danach in Richtung seiner Box um und zeigt seinen Ărger. Das hat der SĂŒdtiroler lange nicht mehr gezeigt. Der Weltranglisten-Erste spielt im Laufe einer spĂ€teren Rallye einen Stopp, kassiert von Shelton jedoch einen fantastischen Gegen-Stopp mit der Vorhand.
10:43
Sinner - Shelton 5:6
Ben Shelton gelingt das zweite Break im ersten Satz. Er setzt Sinner mit einem fulminanten Return auf die Grundlinie so sehr unter Druck, dass er mit den nĂ€chsten Vorhand-SchlĂ€gen bis ans Netz vordringen kann und von Sinner eine RĂŒckhand ins Netz forciert.
10:40
Sinner - Shelton 5:5
Dieses Match bereitet den Zuschauern grosse Freude. Shelton setzt das Tempo bei seinem Aufschlag gezielt ein, variiert teilweise zwischen 170 und 220 km/h, wodurch er Sinner keine einzige Chance auf einen Punkt lÀsst.
10:35
Sinner - Shelton 5:4
Sinner serviert mittlerweile so, dass Shelton ihn nicht wirklich attackieren kann. Der SĂŒdtiroler bringt sein erstes Ass unter und gewinnt im ersten Durchgang 80 Prozent der Punkte bei eigenem ersten Aufschlag. In diesem Spiel lĂ€sst er sich keinen einzigen Punkt abnehmen.
10:33
Sinner - Shelton 4:4
Shelton zeigt das komplette Paket, nimmt Tempo aus seinen AufschlÀgen, um dann wieder Geschwindigkeit drauf zu packen und Serve-and-Volley zu spielen. Damit entlockt er sogar Sinner ein kurzes, anerkennendes Nicken.
10:27
Sinner - Shelton 4:3
Shelton forciert mit seinem RĂŒckhand-Slice auf die Vorhand von Sinner kontinuierlich Schwierigkeiten beim Weltranglisten-Ersten und hĂ€lt das Match extrem eng. ZusĂ€tzlich hat er bei einem Return etwas GlĂŒck und profitiert von einem Netz-Roller. Dennoch macht Sinner weniger Fehler und hĂ€lt seinen Aufschlag.
10:22
Sinner - Shelton 3:3
Die Rallyes sind zum Zunge schnalzen. Beide Spieler mĂŒssen immens viele Meter machen und geben sich gegenseitig die unterschiedlichsten Aufgaben. Shelton hĂ€lt den Fokus lang genug aufrecht und wehrt den zweiten Break-Ball ab. Danach serviert der US-Amerikaner einen zweiten Aufschlag mit 194 km/h und ĂŒberrascht damit Sinner. Es braucht noch einen weiteren Serve-and-Volley, dann hat der Herausforderer sein Aufschlagspiel verteidigt.
10:21
Sinner - Shelton 3:2
Die beiden Halbfinalisten schaukeln sich jetzt gegenseitig hoch, tragen eine phĂ€nomenale Rallye aus, an dessen Ende Sinner das Spiel wieder auf Einstand zurĂŒckstellt. Der SĂŒdtiroler hat seine Taktik angepasst, agiert extrem viel mit der RĂŒckhand-Cross und entlockt damit Shelton den ein oder anderen Fehler. Shelton greift beim Break-Ball gegen sich zu seinem Kick-Aufschlag nach Aussen, mit dem er Sinner des Ăfteren erwischt.
10:17
Sinner - Shelton 3:2
Zum ersten Mal in diesem Match geht Shelton in seinem Aufschlagspiel vermehrt ans Netz vor, bereitet diese Wege oft mit einem sauberen RĂŒckhand-Slice vor und vollendet die Ballwechsel konzentriert mit seinen Volleys. Sinner zeigt daraufhin, warum er die Weltrangliste anfĂŒhrt, schlĂ€gt einen unfassbar schnellen und zugleich mit Winkel versehenen RĂŒckhand-Cross-Winner.
10:12
Sinner - Shelton 3:2
Es ist bemerkenswert, wie Sinner das frĂŒhe Break hinter sich gelassen hat und einfach seiner Arbeit nachgeht. Der SĂŒdtiroler vermeidet seither fast jeden Fehler und nimmt dadurch die Euphorie auf der Gegenseite. Sinner verteilt die BĂ€lle in Spielmacher-Manier auf dem Court, bringt Shelton in die Bewegung schlĂ€gt bei dem kleinsten Fehler eiskalt zu.
10:07
Sinner - Shelton 2:2
Shelton spielt weiterhin sehr variabel und setzt bei seinen AufschlĂ€gen unterschiedliche Stilmittel ein. Er wechselt Tempo und Spinrate, wodurch Sinner vor verschiedene Aufgaben gestellt wird. Trotzdem erarbeitet sich der Weltranglisten-Erste erneut einen Break-Ball. Sinner gelingt ein schwieriger Return, wodurch er sich in den Ballwechsel bringt und schnell einen RĂŒckhand-Fehler von Shelton erhĂ€lt.
10:04
Sinner - Shelton 1:2
Sinner schĂŒttelt das zuvor verlorene Aufschlagspiel mĂŒhelos ab, lĂ€sst Shelton bei keinem Punkt in eine Rallye kommen und entscheidet dieses Spiel ohne Punktverlust fĂŒr sich.
10:00
Sinner - Shelton 0:2
Shelton erlaubt sich den vierten Unforced Error in diesem Aufschlagspiel und erschwert sich die Aufgabe. Dann sprintet Sinner wĂ€hrend einer Rallye ans Netz, wird dort aber zum zweiten Mal mit einem Vorhand-Cross-Passierball ĂŒberwunden und schlĂ€gt danach den Return ins Aus.
09:58
Sinner - Shelton 0:1
Shelton variiert in seiner Schlagauswahl und ist bereit, das ein oder andere Risiko einzugehen. Noch unterlaufen ihm zu einfache Fehler, doch seinem Selbstvertrauen schadet das ĂŒberhaupt nicht. Shelton wehrt einen Break-Ball ab und jongliert im Anschluss einen Tennisball mit den FĂŒssen. Auffallend oft nimmt der US-Amerikaner das Tempo aus den Ballwechseln und streut einen Slice ein.
09:53
Sinner - Shelton 0:1
Shelton erlaubt sich bei seiner ersten Break-Chance einen leichten Fehler und schlĂ€gt einen RĂŒckhand-Slice ins Netz. Seine zweite Gelegenheit nutzt der US-Amerikaner. Er profitiert von seiner Athletik, erlĂ€uft zwei Ă€usserst schwierige Wege und bringt einen Vorhand-Passierball ĂŒber das Netz ins Feld. Break fĂŒr Shelton!
09:51
Sinner - Shelton 0:0
Das Match beginnt mit Hochgeschwindigkeits-Tennis, was Shelton am Anfang ein gutes GefĂŒhl verleiht. Der US-Amerikaner gewinnt die ersten beiden Ballwechsel und prĂ€sentiert aufreizend seine enorme Power in den SchlĂ€gen. Sinner bringt kaum einen ersten Aufschlag ins Feld, muss sich durch knifflige Rallyes arbeiten und lĂ€sst im ersten Spiel direkt zwei Break-BĂ€lle gegen sich zu.
09:39
Bereit
In den Katakomben warten die beiden Akteure aktuell die letzten Sekunden ab, bevor sie den Court betreten. Im direkten Vergleich fĂŒhrt Sinner derzeit mit 4:1. Seine Bilanz fĂŒr ein Grand-Slam-Halbfinale ist mit 2-2 Siegen noch exakt ausgeglichen.
09:26
Ein Mann fĂŒr die grosse BĂŒhne
Ben Shelton könnte dem SĂŒdtiroler aber durchaus eine knifflige Aufgabe stellen. Der US-Amerikaner schnitt bei den grossen Turnieren bislang ziemlich gut ab, gewann 24 seiner 33 Grand-Slam-Matches und hat ebenfalls eine Vorliebe fĂŒr die Hardcourts dieser Welt entwickelt. Bei den Australian Open und den US Open hat Shelton eine Bilanz von 18-4 Siegen.
09:23
Titelverteidiger
Jannik Sinner fĂŒhrt die ATP-Weltrangliste an, hat die letzten beiden Grand-Slam-Turniere auf Hartplatz gewonnen darauf 19 Siege in Serie gefeiert. Seine Dominanz unterstrich der 23-JĂ€hrige im Viertelfinale, als er Lokalmatador Alex de Minaur in nur 108 Minuten aus dem Weg gerĂ€umt hat.
09:06
BegrĂŒssung
Herzlich willkommen zum zweiten Halbfinale der Australian Open 2025. Jannik Sinner duelliert sich mit Ben Shelton. Der Sieger dieser Paarung trifft im Endspiel auf Alexander Zverev.